Abschied - Aufbruch

Gestern habe ich meine Uni-Freunde verabschiedet. Das war ganz schön schwer. Ich hab mich mit ihnen in unserer Stammkneipe getroffen und Abschied gefeiert. Bis ich mich tatsächlich verabschiedet habe, weil ich schlafen gehen wollte, hatte ich das noch nicht realisiert gehabt. Aber als ich sie dann alle noch einmal umarmt habe, wurde mir ein bisschen Angst und Bange. Das ist ja kein Abschied für immer, aber wer weiß das schon. Außerdem wurde mir auf einmal bewusst, dass es jetzt wirklich losgeht. Morgen um 20:00 Uhr, sitze ich im Flieger Richtung Bangkok. Wow! Heute werde ich noch mit meinen Geschwistern und meinen Eltern zu Abend essen und dann höchstwahrscheinlich vor Aufregung die ganze Nacht nicht schlafen können. Ich freu mich wirklich riesig, dass es morgen losgeht, doch der Abschied fällt mir unheimlich schwer. Irgendwie wird mir erst jetzt bewusst, dass es kein Traum ist. Zum Glück bekomme ich aber in einem Monat Besuch von meiner Schwester. Sie wird dann für einen Monat mit mir übers Land ziehen. Wo wir uns treffen, ist uns noch nicht so klar. Ich weiß ja nicht, wo ich in einem Monat sein werde. Aber ich freue mich jetzt schon auf sie. Das wird eine wichtige Zeit auch für uns, das weiß ich jetzt schon.

22.6.11 11:29, kommentieren

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Bereit für das Ungewisse!

Jetzt ist alles geplant. Ich habe mir das Flugticket besorgt, die Wohnung gekündigt, meine Möbel über Kleinanzeigen Berlin verscherbelt und den Nebenjob gekündigt. Ich hab mich quasi von allen Sachen getrennt, die mit mir zu tun haben und die ich auf eine Reise nicht mitnehmen kann. Den Rest, den ich nicht mehr verkaufen konnte, habe ich verschenkt oder auf den Sperrmüll gestellt. Nun bin ich frei wie ein Vogel. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ganz ehrlich, einige Verluste taten ganz schön weh und bei anderen hatte ich nur ein Gefühl der Freiheit. Ein Freund meinte zu mir, man muss loslassen können, denn alles, was ich besitzen würde, mache mich eh nicht aus. Das sind nur Dinge, die ich irgendwann wieder anhäufen kann, wenn ich es möchte. Nun bin ich ohne Besitz. Mir gehört nichts mehr, außer ein paar Bücher, die ich bei meinen Eltern im Keller deponiert habe, meine Klamotten, die ich auf die Reise mitnehme und meinem Rucksack. Morgen ziehe ich aus meiner Wohnung aus und die restlichen Tage werde ich noch bei meinen Eltern verbringen. Auf zu den Ufern.

17.6.11 11:27, kommentieren

Elena reist!

Nun ist es endlich soweit. Ich geh auf Reisen! Freunde, willkommen auf meiner Seite. Die, die mich kennen, wissen ja wo es mich hinzieht. Allen anderen erzähle ich erst einmal meinen kleinen Plan. Also, ganz kurz, ich bin Elena und ich bin seit ein paar Monaten fertig mit meinem Studium. Bevor ich mich in die Arbeitswelt stürze und nie wieder frei über mein Leben verfügen kann, habe ich schon vor mindestens einem Jahr beschlossen, ich muss hier noch einmal weg. Noch einmal, weil ich nach dem Abi für ein Jahr in Australien und Neuseeland gewesen bin. Nun habe ich andere Pläne und die sehen wie folgt aus. Nachdem ich über ein Jahr nur noch gesparrt habe, kann ich mir ein Flugticket mit mehreren Stops kaufen – quasi, einmal um die Welt. Anfangen werde ich meine Reise ganz gemütlich für ein paar Wochen in Thailand, dann soll es weitergehen nach Kambodscha, China und Indien. So einen festen Zeitplan will ich mir nicht machen. Ich werde spontan entscheiden, wie lange ich bleiben möchte. Aus sentimentalen Gründen will ich noch einmal nach Sydney und Melbourne. Ich hab da noch Freunde, die nach ihrer Reise nicht mehr nach Deutschland zurückgekommen sind und dann geht es für mich nach Südafrika, später will ich noch nach Südamerika und zum Schluss nach L.A. und San Francisco. So jetzt kennt ihr erst einmal den Plan. Bis bald – auf meiner Reise!

6.6.11 11:24, kommentieren